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Projektarchiv
09.03.2012 Auf einer Wellenlänge
Häufig machen die Partners in Leadership die Erfahrung, dass in der Begegnung zwischen Wirtschaft und Schule ganz unterschiedliche Welten und manchmal auch Auffassungen aufeinandertreffen. Bei Martina Tietze von der Deutschen Bank aus Stuttgart und Regine Michel von der Annemarie-Lindner-Schule herrschte im Gegensatz dazu von Anfang an große Übereinstimmung – und das in vielen Bereichen. Besonders in ihrer Führungsrolle sehen sich beide ganz ähnlichen Herausforderungen gegenüber. Erstes gemeinsames Projekt der Zusammenarbeit: Die Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiternan der Annemarie-Lindner-Schule. „Ein sehr anspruchsvolles und komplexes Thema“, beurteilt auch Martina Tietze von der Deutschen Bank diese Aufgabe für die Schulleiterin, die an ihrer Schule die Verantwortung gleich für mehrere Schularten trägt. Hier helfen die ähnlich gelagerten Erfahrungen von Frau Tietze, die sie beim Aufbau ihrer Leitungsposition in Stuttgart gesammelt hat. Austausch und...[mehr]
16.11.2011 Ein Austausch, der erdet
Die Otfried-Preußler-Grundschule in Berlin ist entstanden durch die Fusion der Schulen Heiligensee-Grundschule und Erpelgrund-Schule am Standort der ehemaligen Erpel-grund-Schule. Begleitet und durchgeführt wurde diese Schulfusion von der Schulleiterin Dorothea Ferrari, die sich hierzu regelmäßig im Rahmen von Partners in Leadership mit Karsten Tews von der Firma Herlitz austauschte. Schnell wurde offensichtlich, dass dieser Prozess sehr viel tiefer greift, als nur eine räumliche Zusammenlegung zweier Schulen und somit zweier Kollegien und Schülerschaften mit den dazugehörigen Eltern. Die Gedanken, Empfindungen und auch Befürchtungen aller Beteiligten zu berücksichtigen, war ein ständiges Thema im Austausch von Frau Ferrari und Herrn Tews. Im Prozess erforderte dies viel Einfühlsamkeit, aber auch klare Strukturen und Grenzen, wie z.B. feste Sprechzeiten der Schulleitung, Umgangsformen und Verantwortlichkeiten. Erfreulicherweise fanden sich die Schülerinnen und Schüler sehr...[mehr]
25.10.2011 Der direkte Kontakt
Seit der Teilnahme an Partners in Leadership sind die Hans-Freudenberg-Schule in Weinheim und die Freudenberg Unternehmensgruppe nicht nur über den Namensgeber miteinander verbunden. Die Schulleiterin Kreszentia Amann und der Ausbildungsleiter Dr. Rainer Kuntz tauschen sich nun auch im regelmäßigen Dialog zu Fragen der Qualitätsentwicklung aus und bringen gemeinsame Projekte voran. Wertvolle Anregungen erhielt die Schule von dem Unternehmen, als es um den Aufbau einer elektronischen Kommunikations-plattform ging, mit der der Austausch von Informationen innerhalb des Kollegiums erleichtert und beschleunigt wird. Als Anregung für den Bereich des Qualitätsmanagements diente das Dokumenten-Management-System des Unternehmens. Nach der gemeinsamen Sichtung des bei Freudenberg verwendeten Systems wurde eine für die Bedürfnisse der Schule passende Plattform entwickelt und dann die geeignete Software gekauft. Zum Thema Mitarbeitergespräche tauschte die Schulleiterin sich mit der...[mehr]
28.07.2011 Eine Vision für 2020
Die Werner-von-Siemens-Schule ist eine gewerblich ausgerichtete Berufliche Schule mit Abteilungen für Energietechnik, Informationstechnik und Metalltechnik.Sie kooperiert im Rahmen der Ausbildung mit über 100 Betrieben, wobei das Spektrum vom kleinen Hand- werksbetrieb bis hin zur Daimler AG reicht. Die optimale Organisationsstruktur für eine Bildungseinrichtung zu schaffen, die mit einer großen Zahl unterschiedlicher Stakeholder vernetzt sein muss, ist die Aufgabe, die der Schulleiter Mario Licci gemeinsam mit dem Partner von KPMG angeht.Thomas Kern analysierte zunächst den komplexen Ist-Zustand der Leitungsstruktur. Fünf Schularten, drei Abteilungen, eine Vielzahl von Ausbildungsgängen, 17 Labore und vier Werkstätten sind unter einem Dach vereint. Die Partners in Leadership stellten zunächst fest, dass einer Veränderung der Leitungsstruktur zunächst eine Strategieanalyse vorangehen muss. Gemeinsam mit den Mitgliedern des achtköpfigen Schulleitungsteams, das zumeist vollzählig an...[mehr]
28.07.2011 Gemeinsam mehr erreichen
Die Max-Hachenburg-Schule wird von über 2.000 Schülerinnen und Schülern besucht, die in einer der 86 Klassen der Berufsfachschule, einem der Berufskollegs oder in der Berufsschule unterrichtet werden. In der Zusammenarbeit mit Georg von Hohnhorst, Partner bei KPMG in Mannheim, ist die Schulleitung unter Friedrich Graser zunächst das Thema Mitarbeiterbefragung angegangen. Im Austausch zwischen den Partnern wurde ein Frage- bogen mit dem Fokus auf Mitarbeiterzufriedenheit entwickelt. Vorlagen und Erfahrungen aus dem Unternehmen wurden dabei an den spezifischen Bedarf der Schule angepasst. Im Anschluss an die Befragung hat KPMG zudem die Auswertung inklusive einer graphischen Aufbereitung übernommen. Die Partner befassten sich zudem mit der Vorbereitung, dem Verlauf und der Durchführung von Vorstellungs-, Einstellungs- und Mitarbeitergesprächen. Auch in diesem Themenfeld wurden die unterschiedlichen Vorgehensweisen verglichen, um von den Verfahren und Vorgehensweisen des jeweils...[mehr]
28.07.2011 Überraschendes Feedback
Die Schule am Fliederbusch ist 1974 auf dem Gelände einer ehemaligen Kleingartenkolonie im Süden des Bezirks Neukölln gebaut worden. Der funktionale Zweckbau steht in unmittelbarer Nachbarschaft zur Großwohnsiedlung Gropiusstadt auf dem Gebiet des Ortsteils Rudow. Bevor Kathrin Reinhardt aus dem Kollegium auf die Position der Schulleitung wechselte, war die zweizügige Grundschule zwei Jahre lang kommissarisch geleitet worden. Die neue Schulleiterin war entschlossen, die bestehenden Möglichkeiten zur Profilbildung und Entwicklung der Schule effektiv zu nutzen. Gerade weil eine Verjüngung des Lehrkörpers lange Zeit nicht stattgefunden hatte, suchte sie nach Wegen, um Impulse für die Zukunftsfähigkeit der Schule aus dem Kollegium heraus zu generieren. Gemeinsam mit Nicolas Silbermann, ihrem Partner in Leadership, und den Mitgliedern der erweiterten Schulleitung entwickelte sie einen Leitfaden für Jahresgespräche mit den Lehrerinnen und Lehrern. Anfänglich überwog im Kollegium die...[mehr]
27.07.2011 Zwischen Kooperation und Individualität
Die Peter-A.-Silbermann-Schule in Berlin-Wilmersdorf ist das älteste Abendgymnasium Deutschlands.Gemäß den Vorstellungen ihres Namensgebers gibt die Schule Berufstätigen eine Chance, sich weiterzubilden und den Zugang zur Universität zu erwerben. In der Zusammenarbeit mit Klaus Kammer, der als Chief Operating Officer der KPMG Europe LLP Personalverantwortung für mehr als 200 Mitarbeiter in vier europäischen Ländern trug, wurden zunächst Wege gesucht, um die durch die Lebenssituation der Hörerinnen und Hörer bedingte hohe Abbrecherquote zu verringern. Die Schulleiterin Christiane Grüner nutzte zudem Vorlagen aus dem Unternehmen, um Rückmeldungen aus dem Kollegium zum eigenen Leitungshandeln zu erhalten. Als die Einführung neuer Medien in Form interaktiver Tafeln anstand, gab eine Kollegin aus dem Bereich Marketing wertvolle Hinweise in Bezug auf Innovationsmanagement und die Steuerung von Veränderungsprozessen. Ein praktischer Nutzen für das Unternehmen konnte erzielt werden, als...[mehr]
25.07.2011 Eine enge Verzahnung
Die Carl-Benz-Schule und das Mercedes-Benz Werk Gaggenau verbindet seit ihrer Gründung eine enge, fast schon symbiotische Beziehung. 1895 wurde in dem heute ältesten Automobilwerk der Welt das erste Serienauto produziert. Im gleichen Jahr nahm die damalige berufliche Fortbildungsschule ihren Lehrbetrieb auf. Heute absolviert die Hälfte der über 1000 Schülerinnen und Schüler der beruflichen Schule den betrieblichen Teil ihrer Ausbildung am nahe gelegenen Produktionsstandort der Daimler AG. Aufgrund der engen Verzahnung der beiden Organisationen hat der Ausbildungsleiter Gerwin Kohlbecker immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Schule. Als Partner in Leadership tauscht er sich mit dem Schulleiter Volker Bachura regelmäßig über Fragen des Personalmanagements und der Profilierung der Schule aus. Im Bereich Personalplanung sprachen sie über das Verfahren von Auswahlgesprächen, über den Ablauf von Mitarbeitergesprächen und über innovative Verfahren zur Gewinnung von Mitarbeitern mit...[mehr]
01.04.2011 Der Schritt zur Mehrzügigkeit
In der Waldschule Gerdes werden begabte Kinder und Kinder mit Lernschwierigkeiten oder psychischen, beziehungsweise körperlichen Problemen nach einem integrativen Konzept individuell nach ihren Bedürfnissen gefördert. Die Schule wurde 1912 von der Lehrerin Johanna Gerdes in einem frei stehenden Wohnhaus in der Zehlendorfer Ortslage Schlachtensee gegründet. Schulträger ist ein Verein, in dem alle Eltern von Schülerinnen und Schülern und die Lehrerinnen und Lehrer Mitglied sind. Nach mehreren Erweiterungen werden heute über 100 Schülerinnen und Schüler in kleinen Klassen und Kleingruppen unterrichtet. In der Zusammenarbeit zwischen Schulleiter Dieter Schulze und Christian Graf von Hardenberg wurden Pläne zu einer weiteren Vergrößerung der Schule und zur Veränderung der Schulstruktur erörtert. Der Vorstand des Trägervereins strebte die Erweiterung zu einer zweizügigen Schule und den Aufbau einer Oberstufe an. Da einer baulichen und numerischen Expansion am bisherigen...[mehr]
31.03.2011 Stärkung der Basiskompetenzen
„Ich spreche im Unterricht und während der Schulzeit ausschließlich Deutsch.“Diese Selbstverpflichtung, der sich alle Schülerinnen und Schüler unterwerfen, hat die Herbert-Hoover-Realschule im ehemals roten Wedding schlagartig berühmt gemacht. Philipp Großmann, der als Partner in Leadership die Schulleitung berät, hob in seiner Stärken-Schwächen-Analyse die Profilbildung, die auf klare Regeln und auf Selbstverpflichtungen für alle Akteure setzt, besonders positiv hervor. Der Wirtschaftsprüfer war vom Ausmaß der hier zu bewältigenden Probleme zunächst überrascht. Er bestärkte den Schulleiter Thomas Schumann in der Weiterentwicklung eines Unterrichts- und Schulkonzepts, mit dem vor allem die Basiskompetenzen gestärkt werden. Beide sind überzeugt, dass gerade hier, wo nur eine winzige Minderheit Deutsch als Familiensprache spricht, zusätzliche Anreize und Angebote zur sicheren Beherrschung der Unterrichtssprache notwendig sind. Ein größeres Stunden kontingent für...[mehr]
